Hanna Strack » Segenstexte

Segen für eine ganz kleine Persönlichkeit

 

Segen für eine ganz kleine Persönlichkeit

 

Du bist so klein und doch so vollkommen!

 

Mutter und Vater lieben Dich,
zwei Familien freuen sich auf Dich!

 

Du wirst neugierig in eine bunte Welt treten.

 

Du wirst im Nest Deiner Heimat wohnen
und weltweit Kontakte knüpfen.

 

Du wirst Deinen eigenen Weg
suchen und finden.

 

Sei gesegnet,

Du kleine vollkommene Persönlichkeit!

 

Sei erfüllt mit Kraft und Mut zum Leben!

 

Deine Großmutter NN wünscht Dir das!

 

Gottes Segen für unsere Familie

 

Gottes Segen für unsere Familie

 

Unsere Familie ist wie ein großer Strom:

Junge Bäche aus verschiedenen Quellen

fließen zusammen

und finden ihren Platz.

Es sind Kinder aus früheren Ehen,

Kinder aus unserer eigenen Beziehung,

Paare aus neuen Begegnungen.

 

Wir sind alle in Bewegung

hin zum offenen Meer.

 

An den Ufern unseres Flußbettes grünt und blüht es,

Bäume strecken ihre Wurzeln zum Wasser hin,

Menschen gesellen sich zu uns

und erfrischen sich im kühlen Naß.

 

Doch da sind auch Steine,

die in unser Flußbett geworfen werden,

sie schmerzen uns sehr,

da sind auch Trübungen und Strudel,

sie bereiten uns große Sorgen.

 

Unsere Familie ist wie ein großer Strom.

Gottes Segen strömt mit dem Wasser.

Gottes Segen reinigt und heilt uns,

Gottes Segen begleitet uns

bis ins offene Meer. Amen

 

Hanna Strack

 

 

 

Segen nach Gewalterfahrung

Bitte um Segen für Menschen, die Gewalt erfahren haben

 

 

Gott segne uns alle, die wir Gewalt erfahren.

Wir trauern:

Ein Mensch hat uns zutiefst verletzt.

Deshalb hat die Schale unseres Lebens einen Sprung.

Wir wollen weg vom Hass, denn Liebe wäre größer.

Gott, bleibe uns treu in unserer Verzweiflung!

 

Gott segne uns alle, die wir Gewalt begrenzen wollen!

Wir wissen:

Menschen haben unkontrollierte Aggressionen.

Deshalb arbeiten wir daraufhin:

Menschen müssen Grenzen gesetzt bekommen.

Gott, bleibe uns treu  in unserem Bemühen!

 

Gott segne uns alle, die wir Gewalt überwinden wollen!

Wir hoffen:

Gerechtigkeit und Frieden werden sich küssen.

Deshalb arbeiten wir daraufhin:

Menschen handeln aus Einsicht und ohne Gewalt.

Gott, bleibe uns treu in unserer Hoffnung!

 

Amen

 

 

Segen für einen Workshop

Segen für den Workshop

 

Mit Segen ereignet sich

der Funke, der überspringt,

die Energie in eurer Mitte,

das Öffnen der Herzen,

heilende Worte und Taten.

 

Amen

So soll es sein!

 

Gebete zur Geburt eines Kindes

 

Liebes Kind!

 

Gott schenke dir helle Augen, die Schönheit zu sehn

und dazu feine Ohren, Sein Rufen zu verstehn.

Und weiche, linde Hände für deiner Brüder Leid

und klingende Glockenworte für diese wirre Zeit.

 

Gott schenke dir rasche Füße zu deiner Arbeitsstatt

und eine stille Seele, die Seinen Frieden hat!

 

Gibt´s Schöneres, dir zu wünsche beim Eintritt in die Welt?

Was wäre ohne das alles viel Reichtum, Gut und Geld?

 

Die lieben Eltern beide und die Geschwisterlein

grüss´ ich von Herzen heute und schliess´ in meine Wünsche ein.

 

Elsa Margarete Gerber, Klavierlehrerin in Villingen, 1938

 

Ich warte auf mein Kindelein –

Wird`s bald zur Welt gekommen sein?

Es regt sich schon und wartet sehr

und sehnt die Zeit der Reife her.

O Herr – schenk du ihm eine gute Reise

dass alles geh nach rechter Weise.

 

aus dem Tagebuch meiner Mutter kurz vor meiner Geburt 1936



 

Segen buddhistisch

 

Im Hebräischen : Baruch

Im Türkischen: Beraka

Als Vornamen: Barak

 

Und hier buddhistisch:

 

Blumen gießen, Ein buddhistisches Ritual

 

Wir beginnen unsere Gesprächsrunde damit, der Nachbarin etwas Angenehmes zu sagen. Das hat nichts mit Schmeichelei zu tun, sondern damit, dass jede Frau schon bestimmte wundervolle Qualitäten verkörpert – auch diejenige, die uns verletzt hat. In jeder Frau sind heilsame und unheilsame Samen vorhanden, und indem wir die heilsamen Samen begießen, nähren und stärken wir sie. Diese Möglichkeit, unserer Wertschätzung Ausdruck zu verleihen, kann uns am Anfang schwer fallen. Wir haben uns eine so kritische Wahrnehmung antrainiert, dass wir den Blick für das Schöne erst wieder mit Achtsamkeit üben müssen.

 

Sabine Jaenicke

Aus: InterSein. Zeitschrift für achtsames Leben in der Dhyana-Tradition von Thich Nhat Hanh Nr. 21 November 2002 S.33

 

 

Buddhistische Segensgebärde:

Zwei stehen einander gegenüber.

Mit Blickkontakt verneigen sie sich voreinander,

gehen aufeinander zu.

Sie umarmen einander

und atmen dreimal tief vom Herzen her.

Beide treten wieder zurück

und verneigen sich wieder voreinander.

Dies ist ein Segen im Geben und Nehmen.

Mündlich überliefert

 

Ein buddhistisches Segensritual

Segen und Segnen begegnen uns in allen Religionen, weil es ein Grundbedürfnis ist, sich gegenseitig ein gutes Wort zu sagen und anzunehmen und die Gegenwart und das Heil der Gottheit einander zuzusprechen.

 

Das folgende Segensritual, das von Kaye Hoffmann entwickelt wurde, es passt gut an das Ende eines Zusammenseins:

 

Alle Anwesenden gehen frei durch den Raum.

Immer wieder bleiben sie vor jemandem stehen,

verneigen sich und sagen oder denken sich dabei: „Ich ehre das innere Licht in dir!“

Dann gehen sie weiter und treffen eine andere Person.

Wenn es nicht zu ungewöhnlich ist, können sie dabei die Körperhaltung einnehmen,

die im Buddhismus ganz selbstverständlich ist:

die Hände vor der Brust, Handfläche an Handfläche und dabei den Oberkörper leicht verneigen.

 

Natürlich kann diesem buddhistischen Segen auch ein christlicher Inhalt gegeben werden: Alle gehen ebenso aufeinander zu, wie sie es wollen, sie können einer anderen Person die Hände auflegen und ein Segenswort sagen, wie z.B.:

„Gott segne Dich für die neuen Aufgaben, die vor Dir stehen!“

 

So kann der Schluss eines Gottesdienstes gestaltet werden.

Hanna Strack

 

Segen grundsätzlich

 

Hier können Sie den Text einsehen. Er ist nicht fertig überarbeitet, bringt aber doch zum Ausdruck, was ich mir erarbeitet hatte:

 

Segen 1993

Wo ist Segen?

Wo ist Segen?

 

Ich bin gescheitert,

die Aufbruchstimmung ist tot.

Geld und Gesundheit fort

Ideen verflogen

Müde

Wohin ist der Segen verflogen?

Wo ist seine Kraft steckengeblieben?

Ich will keine Ratschläge,

ich will keine Beschwichtigungen,

 

Ich wünsche mir nur eins,

dass es nicht tiefer gehen möge,

nicht noch mehr Hiobsbotschaften kommen,

dass für eine Zeit nun Ruhe einkehrt.

 

Segen – bist du der Raum

zwischen gestern und morgen?

Bist du die Zeit

für tiefe Atemzüge?

Segen – komm

und weite mein Herz!

 

Was ist Segen?

Was ist Segen?

 

Die Nachfrage nach Segen ist sehr groß. Groß ist das Bedürfnis nach einer Zuwen­dung, die nicht mehr hinterfragt werden kann, nach einem unbedingten Ja, auch zu Wut, Verzweiflung und Ungewißheit.

 

Wir leben in einer brüchigen Zeit. Deshalb bedürfen wir der heilenden Erfahrungen, sei es durch Texte, die wir lesen, Worte, die uns gesagt werden, Berührungen unsere Haut, Gebärden allein oder zu mehreren.

 

Es fehlt uns in dieser Zeit ein geschlossenes Weltbild, aus dem heraus wir unser eige­nes kleines Leben verstehen können. Es fehlt uns der große Zusammenhang, der unse­rem Le­ben in unserem Land und unseren so­zialen Strukturen eine klare Aufgabe und eine wärmende Heimat gibt.

 

Die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen können wir heute nicht aus dem Vertrauen in ein Sinngefüge hinnehmen. Alles ist unklar, offen, unsicher. Wir fühlen uns den großen multinationalen Kon­zernen ausgeliefert. Wir spüren ihre Macht, die bis in unseren Alltag reicht. Aber auch keinem Herrscherhaus, keiner Partei können wir uneingeschränkt vertrauen.

 

Auf diesem Hintergrund ist der persön­liche Lebensplan nicht voraussehbar, er ist nicht geradli­nig, nicht zuverläs­sig. Junge und alte Men­schen wissen nur eins: daß sie nicht wis­sen, wie ihr Lebensweg verlaufen wird.

 

Wie bekomme ich in dieser Zeit Zugang zu den tragenden Kräften des Lebens?


Das ist die Frage, auf die die Segenstexte eine klare Antwort geben. Sie sprechen uns die Geborgenheit und die wohltuende Ordnung zu, die aus der umfassenden Kraft der Gottheit ko­mmt.

 

Gleichzeitig öffnen sie in uns eine Quelle der Kraft. Beide Kräfte müssen zusammenkommen, denn wir wollen nicht “abgesegnet wer­den”. Wir wollen selbstän­dig leben und demo­kra­tisch auch für unsere eigene Spiri­tuali­tät verantwort­lich sein.  Wir wollen nicht eine neue Macht-über-uns.

 

Die Segenstexte verwenden des­halb viele Bildworte oder Metaphern, wie z.B. das Wasser für das, was unsere Ener­gien zum Fließen bringt oder der Baum, mit dem der Mensch verglichen werden kann. Die inneren Bilder werden aktiviert und stärken uns dadurch.

Segen soll nicht mehr ausschließlich von einer ordinierten oder geweihten Person gespendet werden können.

Segen öffnet in jedem Menschen die Tore der Kraft, die in ihm sel­bst liegt. Denn, so schreibt Paulus: “Wißt ihr nicht, daß euer Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist?” Und im Johannesevangelium sagt Jesus: “Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.”

 

So hat nun der Segen wieder den gottesdienstlichen Raum ver­lassen und sich in den Alltag bege­ben.

 

Dabei geben wir auch die Verengung auf, die be­sonders im Luthertum eine Be­schränkung auf den aaroni­tischen Segen bedeutet.”Der Herr segne und behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuch­ten über euch und sei euch gnädig. Er erhe­be sein Ange­sicht auf euch und gebe euch Frieden.” Das Alte Testament, die Hebräi­sche Bibel, birgt in sich eine Fülle ande­rer Segens­texte, unabhängig vom Gottes­dienst. So z.B. Segen, der das Erbe weiter­gibt, Segen, der eine große Nachkom­men­schaft verheißt, Se­gen, der Glück wünscht. Diese Segenswrote der Bibel sprechen von existiellen Bedürfnissen und sprechen ihnen Gottes Ja zu.

 

Das große Verlangen nach Segen ist beson­ders in der kirchlichen und außerkirchli­chen Frauenbewegung zu spüren. Tagungen zum Thema Segen, Arbeitsmappen, Gottesdienste, Segensfeiern zu Anlässen wie die Wechsel­jahre, Reise, neue Wohnung, werden mit dem Segen begleitet. Segnung lesbischer Paare gehört dazu. Frauen und Männer wollen Lebenserfahrungen vor Gott stellen, damit er sie annimmt. Hatte nicht Hagar, als sie in der Wüste umherirrte und ein Engel ihr den Brunnen zeigte, aufgrund ihrer eigenen Erfahrung Gott einen Namen gegeben: “Gott, du der du mich siehst” oder “die sehende Gottheit”?

Verbunden mit den Texten ist die körperlich-sinnliche Erfahrung: Wohlriechendes Öl, Berührung von Hand und Haut, Tanzen im Kreis um die Mitte ( Beispiele in: Segen ist nicht nur ein Wort). Viele Tanzanleiterinnen verwenden die Se­genstexte, wie diejenigen aus meinem ersten Buch (Segen – Herberge in unwirtlicher Zeit) im Zusammenhang mit meditativen Tän­zen, so z.B. der Segen der vier Himmels­richtungen. Segenstänze öffnen alle Sinne und lassen den Segen fließen.

 

Segen ist ein Grundbedürfnis aller Menschen.

 

So finden wir Segen im Hinduismus – die rote Farbe auf der Türschwelle und die Harfe als Musikinstrument des Segens -, im Islam und natürlich besonders viele Texte und Segensgebete im Judentum. Indianer singen das Segenslied.

In der Jüdischen Tradition und auch in der katholischen Kirche finden wir den Aus­druck: Gesegnet bist du Gott! Damit danken die Gläubigen für Gottes Zuwendung und sie wünschen, daß Gottes Segenskraft noch stärker werde.

 

Allgemein ver­stehen wir den Segen als eine Macht, die von Gott durch die segnende Person hindurch wirkt. Deshalb können wir auch sagen: Ich segne dich, wir seg­nen einander. Schließ­lich wird oft auch das Passiv verwendet: Gesegnet bist du! Damit wird der Name Got­tes ge­schützt vor Infla­tion. Die Passivform kann auch Personen, die nicht an Gott glau­ben, in das Segnen miteinbeziehen.

Was kann Segen in dieser brüchigen Zeit tun?

 

Der Segen sagt:

Ja, auch in der Unsicherheit bist du gehal­ten.

Ja, auch das Unvollkommene ist in Ordnung.

Ja, auch das Scheitern ist ein Teil des Ganzen.

Ja, auch die sprühende Lebensfreude ist gewollt.

Ja, auch die Kraft des Kreativen ist eine ordnende Kraft.

Ja, auch das Sterben gehört zum Leben.

 

So gehört der Segen in den Bereich dessen, was das Leben gründet, ihm Sinn und Tragfä­higkeit verleiht. Segen gibt uns Zugang zum Grund unseres Seins. Oder wie das Volkslied singt: “In einem kühlen Grunde steht meiner Heimat Haus, da zog ich manche Stunde zum Tal hinaus”. In diesem Landschaftsbild erfahren wir, was “Grund des Seins” meint: Heimat, Quelle und Rückzugsmöglichkeit zugleich.

Der Segen kommt zu uns als Wort, das wir hören, dessen Klänge uns vertraut sind.

 

Segen kommt räumlich zu uns, wenn die Pastorin oder der Pastor die Hände erheben und eine Verbindung im Raum entsteht. Segen schwingt dann wie eine Saite der Geige im Resonanzboden.

Und Segen spüren wir auf unserem Leib. Handauflegen bei der Konfirmation, bei der Trauung oder wenn eine Freundin uns ein Zeichen auf Stirn oder Hände gibt, dann geht Segen unter die Haut.

 

Segen bekräftigt uns an unserem Ort, gibt uns Würde und läßt uns die Gegenwart der guten Mächte erfahren. So kann eine Situation zur Begegnung mit dem Heiligen werden.

 

Gottes Segen

Gott – Du Webmeisterin

 

nimm meinen Lebensfaden

behutsam in deine Hand

und füge ihn dem

großen Lebensteppich ein,

den du mit den Farben

des Regenbogens webst.

 

 

Gott – Du Schale

 

Gott -  du Schale voll lebendigem Wasser, erfrische uns!

Gott -  du Schale voll reifer Früchte, ernähre uns!

Gott -  du Schale voll würzigem Brot, stärke uns!

Gott -  du Schale voll hellem Licht, erleuchte uns!

Gott -  du Schale voll brennendem Feuer, erwärme uns!

Gott -  du Schale voll edler Steine, schmücke uns!

Gott -  du Schale voll tiefrotem Wein, durchblute uns!

Gott -  du Schale voll duftender Kräuter, erde uns!

Gott -  du Schale voll heilendem Öl, salbe uns!

Gott -  du Schale voll guter Erde, bedecke uns!

 


Gott – du Gebärerin des Kosmos

 

Gott – Du liebevolle Hand

die Du über die Pflanze streichst

Gott – Du großes Lächeln

das sich in uns fortsetzt

Gott – Du mütterliche Zuwendung

Du nährst uns

Gott – Du grünende Pflanze

die wächst und duftet

Gott – Du dunkle Tiefe

Du gründest uns

Du erdest uns

Gott – ströme Deinen Segen auf uns aus.

 

 

Segen im Einklang

 

Gottes Segen ist wie die Luft,

die mein Haus erfüllt,

wie die Luft, die ich atme.

 

Gottes Segen ist wie die Energie,

die ich in mir spüre,

wie die Energie,

die nach Taten drängt.

 

Gottes Segen ist wie der Einklang,

der das Außen und Innen verbindet,

wie der Einklang,

der die Balance trägt.

 

So ist Gottes Segen

ein Schwingen und Klin­gen,

ein Fließen und Stärken,

ein Leben und Lieben.

 

 

Gott – du umfängst das All!

 

 

Gottfrau – du Kosmos -


In deinen weiten warmen Schoß

lege ich hinein, was mein Herz bewegt,

lege ich hinein allen Jubel und alles Leid,

lege ich hinein allen Zweifel und alle Hoffnung,

lege ich hinein die Menschen unter der Geißel der Gewalt,

lege ich hinein die Menschen im Hochgefühl ihrer Freude,

lege ich hinein alle, die ich von Herzen liebe,

lege ich hinein alle, die mir fern bleiben müssen.

 

In deinem weiten, warmen Schoß

heilen die Wunden, ruhen die Fragen,

atmet und singt und tanzt

alles, was lebt.

 

 

Eva – Mutter von uns allen,


wir reichen dir unsere Hand,

wir danken dir für unsere Lebendigkeit!

 

Sophia – Weisheit für uns alle,

wir öffnen dir unser Herz,

wir danken dir für unsere Ruhe!

 

Maria – Schwester mit uns allen,

wir singen mit dir unser Lied,

wir danken dir für unsere Freiheit!