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	<title>Hanna Strack &#187; Verschiedene Aufsätze</title>
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		<title>Geburt als schöpferischer Prozess</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 13:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie der Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Aufsatz "Mitschöpferin-Sein – Geburt als schöpferischer Prozess und ihre Bedeutung für eine Neukonzeption von Schöpfungsspiritualität" schrieb ich für einen Sammelband zur Schöpfungsspiritualität, den Brigitte Enzner-Probst und Elisabeth Moltmann-Wendel im Schwabenverlag, Ostfildern, herausgeben werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitschöpferin-Sein – Geburt als schöpferischer Prozess </strong></p>
<p><strong>und ihre Bedeutung für eine Neukonzeption von Schöpfungsspiritualität</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier können Sie den Aufsatz herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.hanna-strack.de/wp/wp-content/uploads/2012/07/Schöpfungsspiritualität.pdf">Schöpfungsspiritualität</a></p>
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		</item>
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		<title>Die spirituelle Hebamme</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 06:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Ina May Gaskin ist die erste, die die spirituelle Seite des Hebammenberufes reflektiert hat und dies in einem Kapitel ihres Buches "Spiritual Midwifery" dargestellt hat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ina May Gaskin, Spiritual Midwifery, Sumertown <sup>4</sup>2002, p. 270-273, </strong>übersetzt von Hanna Strack</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die spirituelle Hebamme</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgende Diskussion über spirituelle Energie beruht auf Beobachtungen von mehr als 2.000 Geburten. Wir haben entdeckt, dass es Gesetze gibt, die so beständig sind wie Gesetze der Physik, Elektrizität oder Astronomie, deren Einfluss auf das Geburtsgeschehen nicht ignoriert werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hebamme oder der Arzt, die die Geburt begleiten, müssen flexibel genug sein, um die Art und Weise zu entdecken, wie diese Gesetze arbeiten, damit sie lernen, wie mit diesen umzugehen ist. Schwangere und gebärende Mütter sind elementar Kräfte, genauso wie Schwerkraft, Gewitter, Erdbeben und Hurrikans elementare Kräfte sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um die Gesetze ihres Energieflusses zu verstehen, muss man sie lieben und respektieren wegen  ihrer Großartigkeit, genauso wie man sie auch mit der Genauigkeit eines wahren Wissenschaftlers betrachtet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Hebamme oder ein Geburtshelfer müssen verstehen, wie die Energie der Kindsgeburt fließt; es nicht zu wissen ist wie ein Physiker, der nichts über die Schwerkraft weiß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jede Geburt ist Heilig. Ich denke, dass eine Hebamme religiös sein muss, weil die Energie, mit der sie umgeht, Heilig ist. Sie muss wissen, dass die Energie anderer Leute geheiligt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Spirituelle Hebammentätigkeit erkennt, dass jede Geburt eines anderen Menschen die Geburt des Christkindes ist. Die Aufgabe der Hebamme ist es, ihr bestes zu tun, sowohl die Mutter als auch  das Kind durch ihren Durchtritt lebend und gut hindurch zu bringen und zu sehen, dass das Sakrament der Geburt Heilig gehalten wird. Das Gelöbnis der Hebamme muss sein, dass sie alle  ihre Kraft an die Mutter und das Kind gibt, die sie entbindet, bis sie sicher ist dass sie beide den Durchtritt heil überstanden haben. das bedeutet, dass sie das Wohlergehen von Mutter und Kind an erster Stelle setzen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine spirituelle Hebamme hat die Verpflichtung, die gleiche Liebe allen Kindern zu geben, die in ihrer Obhut sind, unabhängig von Größe, Gestalt, Farbe oder Elternschaft.</p>
<p>Wir sind alle EINS.</p>
<p>Das Kind vor dir ist genau das gleiche wie dein Kind. Wir sind alle EINS.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit religiös meine ich, dass das Mitgefühl eine Lebenshaltung für sie sein muss. Ihre Religion muss sich in ihrer Praxis erweisen, in der Art wie sie ihre Entscheidungen fällt, Tag für Tag und jeden Augenblick. Es darf nicht nur Theorie sein. Wahre Sorge für Menschen darf kein Teilzeitjob sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während einer Geburt kann es fantastische körperliche Veränderungen geben, die man nur  als Wunder bezeichnen kann. Dieses tägliche Erleben von Wundern – nicht in dem Sinne dass es durch die Routine abgewertet würde, sondern dass ihr Geheiligtsein erkannt wird – muss Teil des Rüstzeugs des Hebammenberufes sein. Große Veränderungen können sich ereignen durch den Austausch weniger Worte zwischen Menschen oder durch Berührung der Frau oder des Babys durch die Hebamme in solch einer Weise, dass große körperliche Veränderungen geschehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um für diese Berührung die nötige Kraft in sich zu besitzen, muss die Hebamme sich selbst im stand der Gnade bewahren. Sie muss spirituelle Gelöbnisse ablegen, ebenso wie ein Yogi oder ein Mönch oder eine Nonne innere Gelöbnisse ablegt, die mitteilen, wie sie jeden Aspekt ihres Lebens verwirklichen. Dasselbe muss die Hebamme tun, wenn sie so berühren will, dass es  irgendeine Wirkung hat. Eine Person, die mit dem Code lebt, der in Übereinstimmung mit dem Leben in Mitgefühl und Wahrheit lebt, fügt sich augenblicklich ein und stimmt überein mit dem Millionen-von- Jahren-alten biologischen Prozess der Kindsgeburt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn die Hebamme in sich Gewohnheiten entdeckt, nach denen sie nicht immer sich so verhält,  als seien wir alle EINS, muss sie diese Gewohnheiten ändern und durch bessere ersetzen. Eine Hebamme muss sich immer anstrengen, mitfühlend zu bleiben, offen und klar in ihrer Vision, denn Liebe und Mitgefühl und spirituelle Vision sind die wichtigsten Instrumente ihres Handelns.</p>
<p>Sie muss wissen, dass sie einen freien Willen hat und dass sie sich ändern kann, wenn es sein muss. Dieses ist die spirituelle Disziplin, die sie aufrechterhalten muss, um fit zu sein für ihre  Arbeit, gerade wie ein Olympia-Athlet seine physischen und mentalen Fähigkeiten in bester Kondition halten muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für jemanden, der den wahren Gehalt (Körper) von shakti versteht, oder das weibliche Prinzip, ist es einleuchtend, dass sie sehr gut von Gott geschaffen ist, um über sich selbst zu bestimmen. Wir sind die vollkommene Blüte von Äonen von Experimenten – jede einzelne lebende Person hat eine perfekte ungebrochene Reihe von Vorfahren, die in der Lage sind, auf natürliche Weise  Babys hatten, mehrere Millionen Jahre zurück. Wir sind handverlesen das Beste davon. Die spirituelle Hebamme ist deshalb niemals ohne das reale Rüstzeug ihres Berufes; sie benutzt die jahrtausende alte gottgegebene Einsicht und Intuition als ihre Rüstzeuge in Ergänzung zu – und oft anstelle von –Technik, Arzneien und Ausrüstung des Krankenhauses.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eines der wertvollsten Rüstzeuge der Hebammen ist das gleiche intime Wissen von der subtilen Physiologie des menschlichen Körpers wie in dem Bereich von Yoga. Die spirituelle Hebamme bringt ein Bewusstsein in Frauen hervor, das physische Energietransformationen von großer Kraft, großer Schönheit und großer Nützlichkeit erlaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei Geburten muss sie in der Lage sein, ein Paar zu führen. Sie ermutigt und unterstützt, was gut tut, und muss erkennen,  wenn ein Paar das Bedürfnis hat, über etwas zu reden. Sie muss in der Lage sein, ein Paar zu lehren, einander Energie zu geben, wenn sie Hilfe benötigen. Um all dies zu tun, muss sie ihren Ehemann wirklich kennen und lieben, seine beste Freundin sein und in der Lage sein, ihm etwas geben zu können. Wenn sie eine solide, ehrliche und liebevolle Beziehung mit ihrem Gatten hat, weiß sie aus ihrer eigenen Erfahrung, was eine gute Ehe ausmacht, und ihr Wort wird überzeugend klingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Hebamme muss eine wissbegierige Schülerin der Physiologie und Medizin sein. Sie sollte ständig lesen und studieren mit einem niemals endenden Drang nach neuen Informationen. Sie sollte niemals annehmen, dass sie alles weiß, was es zu wissen gibt. Eine neue Information, die sie gestern lernte, mag morgen wichtig und lebensrettend sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Hebamme muss eine tiefe Liebe für andere Frauen haben. Sie weiß, dass alle Frauen,  auch  sie selbst, manchmal so elementar sind wie das Wetter und die Gezeiten und dass sie gegenseitige Hilfe und Verständnis brauchen. Die wahre Schwesternschaft aller Frauen ist für sie keine abstrakte Idee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die geübte Hebamme hat Anspruch auf einen fairen Ausgleich für ihre Dienste. Sie mag ein Honorar verabreden oder ein Tauschgeschäft machen mit den Eltern, denen sie dient.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Zen Buddhismus redet man über sein „ursprüngliches Gesicht“. Der Zen Meister mag zu einem Studenten sagen: „Zeig mir dein ursprüngliches Gesicht“. Eine Hebamme ist eine besonders privilegierte Person, weil sie das ursprüngliche Gesicht jedes Kindes sieht, das sie zur Welt bringen hilft. Die Schönheit und Schlichtheit des Energiefeldes, das von jedem Kind ausstrahlt, das mit angemessenem Respekt behandelt wird ist Ehrfurcht gebietend und unvergesslich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier der Originaltext:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ina May Gaskin</strong>: Spiritual Midwifery, Summertown <sup>4</sup>2002 y p. 270-273</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The Spiritual Midwife</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The following discussion on spiritual energy is based on observations made at more than 2.000 birthings. We have found that there are laws as sonstant as the laws of physics, electricity or astronomy, whose influence on the progress of the birthing cannot be ignored.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The midwife or doctor attending births must be flexible enough to discover the way these laws work and learn how to work within them. Pregnant and birthing mothers are element forces, in the same sense that gravity, thunderstorms, earthquakes, and hurricanes are elemantal forces. In order to understand the laws of their energy flow, you have to love and respect them for their magnificence at the same time that you study them with the accuracy of a true scientist.</p>
<p>A midwife or obstetrician needs to understand about how the energy of childbirth flow; to not know is to be like a physicist who doesn`t understand about gravity.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Every birth is Holy. I think that a midwife must be religious, because the energy she is dealing with is  Holy. She needs to know that other people`s energy is sacred.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Spritiual midwifery recognizes that each and every birth is the birth of the Christ child. The midwife`s job is to do her best to bring both the mother and child through their passage alive and well and to see that the sacrament of birth is kept Holy. The Vow of the Midwife has to be that she will put out one</p>
<p>hundred percent of her energy to the mother and the child that she is delivering until she is certain that they have safely made the passage.This means that she must put the welfare of the mother and child first.</p>
<p>A spiritual midwife has an obligation to put out the same love to all children in her care, regardless of size, shape, color, or parentage.</p>
<p>We are all One.</p>
<p>The kid in front of you is just the same as your kid. We are all One.</p>
<p>By religious, I mean that compassion must be a way of liefe for her. Her religion has to come forth in her practice, in the way she makes her day-to-day, her moment-to-moment decisions. It cannot be just theory. Truly caring for people cannot be a part-time job.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>During a birthing there may be fantastic physical changes that you can`t call anything but miraculous. This daily acquaintance with miracles &#8211; not in the sense that it would be devalued by its commonness, but that ist sacredness be recognized &#8211; has to be part of the tools of the midwife`s trade. Great changes</p>
<p>can be brought about with the passing of a few words between people or by the midwife`s touching the woman or the baby in such a way that great physical changes happen.</p>
<p>For this touch to carry the power that is must, the midwife must keep herself in a state of grace. She has to take spiritual vows just the same as a yogi or a monk or a nun takes inner vows that deal with how they carry out every aspect of their life. So must a midwife do this if she is to have touch that has any potency. A person who lives by a code that is congruent with life in compassion and truth actually keys in and agrees with the millions-of-years-old biological process of childbirth.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>If the midwife finds habits in herself where she does not always behave as if we are all One, she must change these habits and replace them with better ones. A midwife must constantly put out an effort to stay compassionate, open and clear in her vision, for love an compassion and spiritual vision are the most important tools of her trade. She must know that she has free will and that she can change if she needs to. This is the spiritual discipline that she must maintain in order to be fit to do her work, just an an Olympic athlete must keep his physical and mental discipline to stay in top condition.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>To one who understands the true body of shakti, or the female principle, it is obvious that she is very well designed by God to be self-regulating. We are the perfect flower of eons of experiment-every single person alive has a perfectly unbroken line of ancestors who were able to have babies naturally back for several millions of years. We are the hand-selected best at it. The spiritual midwife, therefore, is never without the real tools of her trade; she uses the millennia-old, God-given insights and intuition as her tolls, in addition to- and often in place of &#8211; the hospital`s technology, drugs, and equipment.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>One of the midwife`s most valuable tools is the same intinmate knowledge of the subtle physiology of the human body that is the provice of yoga. The spiritual midwife brings about states of consciousness in women that allow physical energy transformations of great power, great beauty and great utility.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>At birthins she must be able to guide a couple. She encourages and supports what feels godd, and must be aware when a couple needs to talk something out. She must be able to teach a couple to give each other energy, if they need help. To do all this, she has to really know and love her husband, be his best friend and know to give him some. If she has a solid, honest and loving relationship with her husband, she knows from her own experience what makes a good marriage, and her words will ring true.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>A midwife must be an avid student of physiology and medicine. She should read and stuy constantly in a never-ending quest for new information. She should never assume that she knows everything there is to know. A new piece of information she learned yesterday may be essential and life-saving tomorrow.</p>
<p>A midwife must have a deep love for other woman. She knows that all women, including herself, are somtimes as elemental as the weather and the tides, and that they need each other`s help and understanding. The true sisterhood of all women is not an abstract idea to her.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The trained midwife is entitled to fair compensation for her service. She may charge a fee or make a barter arrangement with the parents she serves.</p>
<p>In Zen Buddhism, they talk about your &#8220;original face&#8221;. The Zen Master might say to a student: &#8220;Show me your original face.&#8221; A midwife is an especially privileged person because she gets to see the original face of each child she helps to birth. The beauty and purity of the energy field that radiates from</p>
<p>Each child treated with proper respect is a awesome and unforgettable.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pänatalität in der Bibel</title>
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		<pubDate>Mon, 28 May 2012 11:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wenig bekannt, dass die Menschen im Alten Israel ihre vorgeburtliche Lebenszeit mit einbeziehen in ihr Denken und ihren Glauben.
Warum das so ist und welche Bibelstellen durch eine neue Betrachtung ins Licht rücken, können Sie hier lesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Vortrag habe ich im Oktober 20122 in Frankfurt gehalten anlässlich der Jahrestagung der <a href="http://www.isppm.de" target="_blank">ISPPM</a>. Er wird auch in deren Journal veröffentlicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hanna-strack.de/wp/wp-content/uploads/2012/05/Pränatalität-in-der-Bibel.pdf">Pränatalität in der Bibel</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die spirituelle Dimension einer ganz normalen Geburt</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Theologin und Therapeutin Julia Strecker schreibt über spirituelle Erfahrungen bei der Geburt ihres Kindes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://www.juliastrecker.de" target="_blank">Julia Strecker:</a></h1>
<h1>Die spirituelle Dimension einer ganz normalen Geburt</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor ein paar Tagen hat meine Nachbarin Ina einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Immer wenn Kinder geboren werden, ist das etwas besonderes. Immer wenn ich das in meiner Nähe erleben darf, denke ich dass es einfach zu groß und damit eigentlich auch nicht in Worte fassbar ist&#8230; in diesem Fall dachte ich daran, dass ich dir, Hanna, versprochen hatte, etwas zur Geburt meines Sohnes Jacob zu schreiben. Also doch Worte?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Anfang war das Vertrauen. Ich war gesegnet von diesem Vertrauen schon während meiner Schwangerschaft. Von dem Moment an, als ich spürte, dass ich ein Kind in meinem Bauch trage, fühlte ich mich wie umgeben von einem Lichtstrahl, der mich auch nicht mehr verlassen hat. Es gab mal eine Situation, um meinen Geburtstag herum, als ich bei mir in der Küche stand und ein großes Fest vorbereitete. Ich kenne mich in solchen Situationen als schnell überfordert. An diesem Tag, an dem ich viele Leute erwartete, überraschten mich mein eigener Gleichmut und dieses tiefe Vertrauen, dass ich von nun an nicht mehr allein bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich weiß noch, als mich dieser Gedanke das erste mal ereilte, es war als ich die ersten Bewegungen Jacobs in meinem Buch wie schmetterlingshafte Flügelschläge spüren konnte, war ich wie außer mir und zugleich ganz tief bei mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es war ein tiefes Glücksgefühl, das mich ereilte und mich umfing wie eine goldene wärmende Lichtquelle&#8230; in allen Zeiten meiner Schwangerschaft gab es diese Lichtquelle, und das, obwohl ich mich in einer höchst komplizierten Beziehung befand und viele Dinge klären musste&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manchmal gab es natürlich Gedanken an die möglichen Hindernisse und Stolpersteine. Was ist, wenn das Kind behindert ist? Werde ich als Mutter noch auf meine eigenen Bedürfnisse achten? Es gab Momente, während der letzten Monate der Schwangerschaft, in denen mich so etwas wie ein apokalyptisches Zeitgefühl einholte. Was wird sein, wenn das Kind dann da ist? Werde ich noch zu mir selbst und dem, was mir wichtig ist, kommen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jacob kam, wenn die Berechnungen gestimmt haben, 10 Tage zu spät. Zwei Tage vor seiner Geburt wurde ich das erste Mal von einer immensen inneren Unruhe gepackt. Ich wollte nicht mehr länger warten. Ich wollte, dass das Kind meinen Bauch verlässt, ich wollte vor allem meinen dicken Bauch nicht mehr, &#8230;zwei Tage und zwei Nächte war ich dann in so einer Art Ausnahmezustand. Ich wusste nicht mehr wohin mit mir und begann zu agieren. Alle Register wurden gezogen: eine kleine Joggingtour durch meine Nachbarschaft, ein dickes Glas Rotwein zum Abendessen, tiefgefrorene Himbeeren im Doppelpack und ein kamerunischer Spezialwaldhonig, den mir eine Freundin zur Herbeirufung des Kindes geschenkt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und tatsächlich&#8230; wenige Stunden nach Einleitung dieses Intensivprogramms setzten die ersten Wehen ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich fühlte von der ersten Wehe an, dass es gut gehen würde, dass ich keine Angst zu haben  bräuchte. Es war wie eine Stimme, die in mir beruhigend auf mich einwirkte, wenn auch von der ersten Wehe an die Schmerzen heftig waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich lag zunächst atmend und abwartend auf meinem Bett, meine Freundin Marianne, die neben der Hebamme ausgewählte Geburtshelferin war, leistete mir Gesellschaft und wir hatten eine gute und klare vertrauensvolle Atmosphäre im Raum. Es waren ca. drei Stunden, in denen ich in absoluter Gelassenheit und auch einem guten Stück Vorfreude auf meinem Bett lag, zwischendurch sogar noch mal kurz einnickte, bis dann gegen 5.30Uhr, als es draußen schon hell geworden war, die Wehen stärker wurden, so dass wir die Hebamme anriefen, die seit dem Einsetzen der ersten Wehen schon in Rufbereitschaft war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie kam dann mit ihrem kleinen französischen Auto bei mir vorbeigefahren, lud Marianne und mich und unser Gepäck hinein, und wir fuhren dann ein paar Straßen weiter zum Geburtshaus, wo ich in einem geräumigen wunderschönen Zimmer mein Kind zur Welt bringen würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Raum hatte Jalousien, durch die, so erinnere ich es, recht früh am Morgen schon, die Sonne hineinfiel. Überhaupt ist meine Erinnerung an diesen Morgen, dass die Sonne unermüdlich hell und leuchtend durch die Fensterscheiben fiel und dass wir alle lichtumflutet und -umwoben waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vera, die Hebamme, ließ gleich nach unserem Ankommen das Wasser in die Badewanne laufen. Ich weiß nicht, wie lange ich mich in dieser großen Wanne vom Wasser umspielen und tragen ließ. Die Wehen wurden stärker, und es gab einen plötzlichen Druck in mir, so dass ich auf einmal nicht länger in der Wanne bleiben wollte. Ich hatte einen starken Pressdrang, zugleich aber immer das Gefühl, es handele sich hier um den Darm, der entleert werden wollte. Nachdem Vera mir einen Einlauf gemacht hatte, gab es so eine kurze Phase wie die Ruhe vor dem Sturm, aber dann ganz plötzlich hatte ich ganz schnelle und starke Wehen hintereinander und wusste nicht mehr, wie ich mich halten sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Marianne, die mir die ganze Zeit den Rücken gestreichelt hatte, war mir plötzlich auch zu nah.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Vater des Kindes, von dem ich zur Zeit der Geburt schon getrennt war, der aber trotzdem anwesend war, rückte mir auch zu nah auf die Pelle. Ich hatte das Bedürfnis, mich zu verkriechen, irgendwo abzutauchen, aber das ging ja nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als ich noch mal in die Badewanne gestiegen war, merkte ich, dass auch das Wasser und die Wärme mir zuviel wurden. In dem Moment war mir, als betrete ich einen ganz dunklen Tunnel, und ich wusste noch nicht, ob und wie ich das Licht wieder sehen würde. Ich hatte inzwischen solche schrecklichen Schmerzen, dass ich nur noch wimmerte und schrie. Als ich versuchte, mich wieder in eine hockende Gebärstellung zu begeben, in der ich vorher schon einige Zeit, recht entspannt, verbracht hatte, war mir, als müsse ich sterben, der Gedanke an den Tod war es vielleicht nicht, nein, es war vielmehr dieses Gefühl, dass ich nichts mehr tun kann, was mir hilft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausgeliefert zu sein&#8230;aber irgendwie, und das ist eben die essentielle Erfahrung meiner Geburtsgeschichte, nicht verloren, sondern in allem Schmerz geborgen und aufgehoben. Ich erinnere mich noch an einen Moment, als ich mich schier krümmte vor Krämpfen und mich wahnsinnig machenden Stichen, dazu dem immensen Blutverlust, dass ich mich in dem Moment als ich mich am erbarmungsvollsten, elend, nackt und bloß fühlte ein Licht durchs Fenster sah. Es war wirklich ein großartiges Geschenk, vom Licht beschienen, wie erleuchtet und dazu wieder diese innere Stimme, die mir ganz klar zu verstehen gab, dass alles gut wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An einem Punkt, ich weiß nicht mehr genau, wann, aber ich weiß noch sehr genau, wie er sich anfühlte, musste ich dann nur noch schreien und hecheln, weil die Wehen so heftig waren, und ich merkte, dass es jetzt gleich so weit sein wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es war in dieser Phase der Geburt schon so, als sei es geschafft. In meiner Erinnerung war von dem Moment an, als ich pressen konnte, das Gefühl der Erleichterung und des großen Vertrauens wie eine Welle durch meinen ganzen Körper. Ich fühlte mich vom Licht beschienen, und obwohl das Herausdrücken des Köpfchens weh tat, war es doch ein wundervoller und ungeahnt starker Moment. Ich konnte mich diesem Gefühl ganz hingeben, und so kam dann auch um 14 Uhr mein geliebter Sohn Jacob auf die Welt. Als dann dieses kleine Menschenwesen auf meinem Bauch lag, habe ich erstmal leise in mich hineingeweint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er war schöner, als ich ihn mir je vorgestellt hatte, meerblaue Augen, die zarteste Babyhaut (überhaupt nicht schrumpelig, wie man sich Babies immer so vorstellt). Ich habe bestimmt 10mal seine zehn Finger und die winzigen Fußzehen gezählt und immer wieder vor Rührung geschluchzt, vor Freude und unfassbarem Glück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles weitere wäre eine Geschichte für sich: die ersten Stunden mit diesem kleinen Menschen, der Gang nach Hause(da das Geburtshaus in unmittelbarer Nähe war, gingen wir zu viert nach Hause zu mir), unser großes Festessen auf meinem Bett und die ersten Tage, in denen ich nicht nur wie frisch verliebt durch die Welt lief, sondern auch im absoluten Gefühl von Zeit- und Raumlosigkeit. Es war, als sei die Zeit stehen geblieben, bzw. als haben Zeit und Raum keine Bedeutung mehr. Da ich aber hier nur die Geburt beschreiben sollte, belasse ich es bei diesen Andeutungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch eine Mini- Geschichte zum Schluss: Von Anfang faszinierten mich die extrem feinen hohen Töne, die Jacob von sich gab. Er piepste und fiepste wie ein Vögelchen, so dass ich in den ersten Tagen und Nächten immer nur „Vögelchen“ zu ihm sagte. Als ich ihn das erste Mal mit in die gegenüberliegende Pizzeria nahm, er war vielleicht eine Woche alt, sagte ich auch „Vögelchen“, als er einen seiner typischen Laute von sich gab. Claudio, der Kellner stand gerade neben mir und sagte: „uccelino“. Bis heute ist das Jacobs Kosename.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schwellenbegleiterinnen beim Tod von Kindern</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Rituale beim Tod von Kindern in der Klinik, darunter häufig Frühchen. Notizen bei einem workshop in Schwerin, Dezember 2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kinderkrankenschwestern als Schwellenbegleiterinnen </strong><strong>beim Tod von Kindern</strong></p>
<p>Notizen bei einem workshop in Schwerin, Dezember 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1.</p>
<p>Sie begleiten die Eltern in einer Situation der Einmaligkeit.</p>
<p>Sie kennen oft die Eltern überhaupt nicht, wissen nichts über sie, auch nicht die religiöse Einstellung. Das verunsichert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie stehen unvorbereitet in dieser Situation, es sei denn der Tod eines Kindes war vorhersehbar.</p>
<p>Sie verfügen nicht über den Zeitrahmen, da sie plötzlich gerufen werden zu einem anderen Kind. Nicht immer können Absprachen gemacht werden, um einander den Rücken frei zu halten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie müssen flexibel auf die jeweiligen Eltern reagieren, offen sein für sie, für alle ihre Reaktionen und Wünsche.</p>
<p>Gleichzeitig müssen sie sich selbst schützen.</p>
<p>Es gibt Situationen, wo es gut ist, wenn eine Ärztin oder ein Arzt die Regie übernimmt, z.B. bei Reanimation.</p>
<p>Ihre Möglichkeiten sind begrenzt, so dass sich nichts Allgemeingültiges sagen lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.</p>
<p>Sie ermutigen die Eltern, das Kind zu sehen, sich von ihm zu verabschieden. Ein 500-Gramm-Kind auf die Hände zu nehmen, kann eine Mutter sich nicht vorstellen.</p>
<p>Das Berühren ist ein Be-Greifen und eine Hilfe für das spätere Verarbeiten.</p>
<p>Sie helfen, dass die Eltern den Tod an sich heranlassen, indem sie das tote Kind den Eltern übergeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Frage nach dem WARUM kann nicht beantwortet werden, doch die Eltern können vielleicht in eine Antwort hineinwachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3.</p>
<p>Worte können helfen, aber auch verletzen. Sie zerstören, wenn sie falsch sind. Schweigen und Stille und einfach Dasein ist oft besser.</p>
<p>Dennoch kann es sein, dass die richtigen Worte fehlen, weil sie in unserer Gesellschaft nicht geübt sind.</p>
<p>Symbole sind ambivalent, sie können belasten oder trösten.</p>
<p>Die Schwellenbegleiterinnen erspüren die Atmosphäre und tun, was sie als passend empfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4.</p>
<p>Dürfen Ärzte und Schwestern den anderen Kindern auf Station sagen, dass das Kind gestorben ist? Es verlangt Offenheit und eine angemessene Form. Dabei muss man wissen, dass von Kindern Tod und Sterben anders erlebt wird als Erwachsene: vom Glauben an Engel bei den Kleinen über die Vorstellung, dass die Toten nur verreist sind, bis zu nüchternen Realität in der Vorpubertät.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ziel ist es, in dieser einmaligen und entscheidenden Situation Hilfe zu geben für die spätere Verarbeitung.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die kulturelle und theologische Bedeutung der Gebärmutter</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie der Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gebärmutter wurde je nach dem vorherrschenden Frauen- und Körperbild gewürdigt, verteufelt, abgewertet. Eine moderne Theologie kann zu einer neuen Würdigung führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bedeutung der Gebärmutter in Kultur und Theologie</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Perspektive auf die Gebärmutter als Körperorgan, als Anlass und Ort seelischen Erlebens, als symbolfähiges Ur-Bild, in künstlerischen Gestaltungen, als Gegenstand philosophischer Systeme und theologischer Grundaussagen und als Ausgangspunkt einer Spiritualität der Moderne führt zu folgenden Ergebnissen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>I Die körperliche und seelische Realität der Gebärmutter</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li>Das Frauen-Organ ist ein Hohlmuskel, der Frauen ihre Identität und ihren Lebensrhythmus gibt, ein Organ mit einer eigenen Biografie innerhalb der Biografie der Frau.  Die Frau kann ihre Gebärmutter als den Ort des Zwei-in-Einem erleben. In ihr können sich Schöpfung und Tod ereignen.</li>
<li>Die Gebärmutter ist Objekt der medizinischer Forschung und der Manipulation durch Pharmazeutika und Operationen. Wirtschaftliche Machtansprüche und Heils-Verheißungen prägen den Umgang mit der Gebärmutter.</li>
<li>Die Gebärmutter ist die Voraussetzung jeder neuen Generation von Menschen. Die pränatale Lebenszeit ist bei allen Menschen die Matrix für ihr späteres Leben.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>II Die kulturelle Verwendung der Gebärmutter</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li>Gebärmuttererfahrungen sind Grundlage für archetypische und mythische Ur-Bilder.</li>
<li>Die Gebärmutter findet symbolischen Ausdruck in Weltbildern alter Kulturen und Ethnien.</li>
<li>In Kunst und Dichtung wird die Sehnsucht nach der Gebärmutter, leidvolle Erfahrungen mit ihr und die Würdigung dieses Frauenorgans gestaltet.</li>
<li>Philosophien setzen z. T. extrem negative oder positive Werturteile über die Gebärmutter.</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>III Die theologische Bedeutung</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li>Die Gebärmutter wird in Theologien der Bibel, des Judentums und des Islam, in der abendländischen Kirchengeschichte, bei zeitgenössischen Religionsphilosophinnen und Theologinnen je nach deren Frauenbild abgewertet, verteufelt oder wertgeschätzt.</li>
<li>Die Gebärmutter wird als Symbol der Geborgenheit in Gott in Teilen der Bibel, in wenigen Schriften der Gnosis und bei Hildegard von Bingen verwendet.</li>
<li> Jahrhunderte lang wurde der Frauenkörper als Einfallstor der Sünde betrachtet und mit ihm die Gebärmutter. Dank moderner Bibelwissenschaften und Theologien kann ihr heute wieder ihre Würde verliehen werden.</li>
</ol>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>IV Die Gebärmutter als Ausgangspunkt einer Spiritualität der Moderne</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li>Die Erfahrung, in der Gebärmutter geborgen, geschützt und genährt worden zu sein, aber auch abgelehnt, gefährdet und verängstigt gewesen zu sein, sind erste Transzendenzerfahrungen des pränatalen Kindes.</li>
<li>Die Erfahrungen von Frauen und Kindern, auch von Männern, mit der Gebärmutter sind psychisch, sozial, existentiell und spirituell tief greifend und vielschichtig. Es geht um Ergriffenheit, um Schöpfung und um Beziehung, um Lebensentwürfe mit Scheitern und Erfüllung.</li>
<li> Wenn Gott geglaubt wird als tragender Grund des Seins, bergend, schützend und nährend, kann die Gebärmutter symbolwürdig sein für dieses Göttliche. Diese Spiritualität bildet ein Gegenkonzept zur medizinisch-technischen Manipulation und wirtschaftlichen Ausbeutung der Gebärmutter.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fantasiereise zurück in den Mutterschoß</title>
		<link>http://www.hanna-strack.de/fantasiereise-zuruck-in-den-mutterschos/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 15:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasiereisen]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Meditative Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Fantasiereise zurück in den Mutterschoß  &#8211; in unsere erste Heimat Ich wandere in Gedanken zurück bis in den Schoß meiner Mutter zurück auf dem Weg, durch den ich mich damals mit großer Kraft ins Welt-Licht drehte. &#160; Mein Zuhause meine Heimat im Fruchtwasser &#160; Ich spüre es: die Kraft und Nahrung aus dem Mutterkuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fantasiereise zurück in den Mutterschoß  &#8211; in unsere erste Heimat</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ich wandere in Gedanken zurück<br />
bis in den Schoß meiner Mutter<br />
zurück auf dem Weg,<br />
durch den ich mich damals<br />
mit großer Kraft<br />
ins Welt-Licht drehte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Zuhause<br />
meine Heimat<br />
im Fruchtwasser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich spüre es:<br />
die Kraft und Nahrung<br />
aus dem Mutterkuchen<br />
fließen in mich<br />
aus meinem Lebensbaum.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich spüre es:<br />
die die Nabelschnur,<br />
mein Lebensfaden,<br />
verbindet mich<br />
mit dieser Kraftquelle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mutter,<br />
ich lebe in dir.<br />
Ich höre,<br />
ich schmecke,<br />
ich taste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich zittere, wenn du erschrickst,<br />
ich lächle, wenn du mich<br />
durch die Bauchdecke<br />
streichelst.<br />
Ich lausche, wenn du singst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann, wenn die Zeit da ist:<br />
Alles um mich in Aufruhr,<br />
es drückt und zieht sich zusammen,<br />
es arbeitet<br />
es wird mir angst und eng<br />
mit einem Schubs bin ich<br />
in einer fremden Welt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hände der Hebamme,<br />
das Lächeln meines Vaters,<br />
die Hautwärme und die Brust<br />
meiner Mutter empfangen mich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hanna Strack</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pränatalität in der Bibel</title>
		<link>http://www.hanna-strack.de/pranatalitat-in-der-bibel/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 11:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Grund der Forschungen der pränatalen Psychologinnen und Psychologen habe ich Bibelstellen zur Pränatalität neu gelesen. Dabei haben die Arbeiten von Alttestamentlerinnen über diese Texte einen frauengerechten Zugang ermöglicht.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie können den Vortrag hier herunterladen. Er wurde am 23.10.2011 in Frankfurt bei der Jahrestagung der <a href="http://www.isppm.de">ISPPM</a> gehalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hanna-strack.de/wp/wp-content/uploads/2011/10/Pränatalität-in-der-Bibel.pdf">Pränatalität in der Bibel</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Angelica Ensel: Vertrauen und Macht.</title>
		<link>http://www.hanna-strack.de/angelica-ensel-vertrauen-und-macht/</link>
		<comments>http://www.hanna-strack.de/angelica-ensel-vertrauen-und-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel verschiedener Autorinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform für Partnerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Ethische Implikationen für die Kommunikation im Kontext von Pränataldiagnostik

 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von: Dr. Angelica Ensel, Ethnologin, Hebamme, Journalistin, Hamburg 040 392878, email: angelicaensel@t-online.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Text ist entnommen aus: Hebammeninfo, Verbandszeitschrift des BfHD.e.V. Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands, Frankfurt/M 069 79534971, email: redaktion@bfhd.de  6/2007 S.17-21</p>
<p><a href="http://www.bfhd.de">Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie können den Vortrag hier herunterladen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hanna-strack.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/Ensel-Vertrauen-und-Macht.pdf" target="_blank">Ensel-Vertrauen und Macht</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>A BÊNÇÃO DO VENTRE MATERNO</title>
		<link>http://www.hanna-strack.de/a-bencao-do-ventre-materno/</link>
		<comments>http://www.hanna-strack.de/a-bencao-do-ventre-materno/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hannastrack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geburtskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedene Aufsätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hanna-strack.de/?p=1094</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Vortrag sollte ich anlässlich eines Kongresses in Goiania/Brasilien 2008 halten, er war auch schon von Ivoni Richter Reimer übersetzt, doch krankheitshalbe konnte ich nicht reisen, dennoch wurde er vorgelesen und im Kongressband veröffentlicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hanna-strack.de/wp/wp-content/uploads/2011/09/A-B%C3%A9ncao-do-Ventre-Materno.pdf" target="_blank">A Béncao do Ventre Materno</a></p>
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